Sonnencreme-Frust? So geht Sonnenschutz smart.

Niemand mag dieses klebrige Gefühl auf der Haut, aber ein rot leuchtender Hummer-Teint ist leider auch keine brauchbare Alternative. Lass uns ehrlich sein: Wir alle hassen Sonnencreme, deshalb zeige ich dir heute einige praktikable Empfehlungen.

Kennst du dieses Gefühl am Strand, wenn der Sand am frisch eingecremten Bein kleben bleibt? Eben. Versichern können wir: Sonnenschutz ist absolut nicht verhandelbar. Aber die Art und Weise, wie wir ihn betreiben, darf gerne einem massiven Upgrade unterzogen werden.

Die Lösung für dieses Dilemma ist erstaunlich simpel und lautet: Weniger ist mehr. Der allerbeste Sonnenschutz kommt nämlich nicht aus einer Plastiktube, sondern aus deinem Kleiderschrank. Neben dem klassischen Leinenhemd gibt es einen absoluten Gamechanger für alle Wasser-Fans: UV-Shirts.

Sie sehen nicht nur sportlich aus, sondern bieten einen zuverlässigen Lichtschutzfaktor 50+, der sich garantiert nicht im Wasser abwäscht. Die Sonnencreme verbannen wir auf die wenigen Stellen, die aus dem Shirt noch herausschauen. Und ja, es gibt auch UV-Hosen!

Und wenn du cremst, dann greif zu Formulierungen, die weder dich noch die Umwelt belasten. Denn das Problem mit vielen herkömmlichen Sonnencremes ist ihr Inhalt. Diverse chemische Filter dringen tief in die Haut ein, lassen sich teilweise im Blut nachweisen und stehen immer wieder im Verdacht, unseren Hormonhaushalt zu irritieren. Ganz zu schweigen davon, was diese chemischen Cocktails mit unseren heimischen Seen oder den Korallenriffen in den Ferien anstellen.

Deine Anti-Schmier-Strategie:

  • Rashguards: Besorg dir ein langärmliges UV-Shirt fürs Wasser. Spart Zeit, Geld, Nerven und schützt zuverlässig vor Sonnenbrand.
  • Textilien first: An Land sind Leinenhemd und Sonnenhut deine besten Freunde. Riviera-Chic schlägt Speckglanz jedes Mal.
  • Schatten-Hopping: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne eine unerbittliche Diva. Such dir in dieser Zeit lieber einen gemütlichen Platz unter einem Baum oder im Café.
  • Weniger Inhaltsstoffe: Ein kritischer Blick auf die Rückseite der Tube lohnt sich. Achte bei mineralischen Filtern zwingend auf den Zusatz „ohne Nanopartikel“.
  • Scan-Apps installieren: Lade dir kostenlose Apps wie CodeCheck, ToxFox oder Yuka herunter. Ein kurzer Scan des Barcodes reicht, um Mikroplastik oder bedenkliche UV-Filter sofort aufzudecken.

Weiterführende Lektüre

SRF: So nutzen Sie Sonnencreme richtig

Swica: Sonnenschutz, aber richtig

SRF: Sonnencreme: Die meisten schaden der Umwelt

Schreibe einen Kommentar